ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN

 

HOTEL KARLSHOF

BRUCHSALERSTRAßE 1/ LUßHARDTSTRAßE 5

76689 KARLSDORF-NEUTHARD

 

I. Geltungsbereich

  1. Diese Geschäftsbedingungen gelten für Verträge über die mietweise Überlassung von Hotelzimmern des Hotel Karlshof zur Beherbergung sowie für alle weiteren Leistungen und Lieferungen des Hotel Karlshof für den Kunden.
  2. Die Unter- und Weitervermietung der überlassenen Räumlichkeiten, die Nutzung der überlassenen Hotelzimmer zu anderen als Beherbergungszwecken, öffentliche Einladungen oder sonstige Werbemaßnahmen zu Vorstellungsgesprächen, Verkaufs- und ähnlichen Veranstaltungen und die Nutzung von Hotelflächen außerhalb der angemieteten Räume für die vorgenannten Veranstaltungen bedürfen vorher der schriftlichen Zustimmung der Hotelleitung und können von der Zahlung einer zusätzlichen Vergütung abhängig gemacht werden. §540 Abs. 1 Satz 2 BGB findet keine Anwendung, sofern der Kunde nicht Verbraucher ist.
  3. Geschäftsbedingungen des Kunden finden nur Anwendung, wenn dies vorher ausdrücklich schriftlich vereinbart wurde.

 

II. Vertragsabschluss; -partner; Verjährung

  1. Der Vertrag kommt durch die Annahme des Antrags des Kunden durch das Hotel Karlshof zustande. Dem Hotel Karlshof steht es frei, die Zimmerbuchung schriftlich zu bestätigen.
  2. Hat ein Dritter für den Kunden bestellt, haftet er dem Hotel Karlshof gegenüber zusammen mit dem Kunden als Gesamtschuldner für alle Verpflichtungen aus dem Hotelaufnahmevertrag, sofern dem Hotel Karlshof eine entsprechende  Erklärung des Dritten vorliegt.
  3. Der Kunde ist verpflichtet, das Hotel Karlshof unaufgefordert spätestens bei Vertragsabschluss darauf hinzuweisen, sofern die Inanspruchnahme der Hotelleistung geeignet ist, den Geschäftsbetrieb, die Sicherheit oder das Ansehen des Hotel Karlshof in der Öffentlichkeit zu gefährden.
  4. Alle Ansprüche gegen das Hotel Karlshof verjähren grundsätzlich in einem Jahr ab dem Beginn der kenntnisabhängigen regelmäßigen Verjährungsfrist des §199 Abs. 1 BGB. Schadensersatzansprüche verjähren kenntnisunabhängig in fünf Jahren. Es gelten die gesetzlichen Bestimmungen.

 

III. Leistungen, Preise, Zahlung, Aufrechnung

  1. Der Kunde ist verpflichtet, die für die Zimmerüberlassung und die von ihm in Anspruch genommenen weiteren Leistungen geltenden bzw. vereinbarten Preise des Hotel Karlshof zu zahlen. Dies gilt auch für vom Kunden veranlasste Leistungen und Auslagen des Hotel Karlshof an Dritte.
  2. Liegen zwischen Vertragsabschluss und Vertragserfüllung  mehr als 30 Kalendertage und ändert sich die gesetzliche Umsatzsteuer in diesem Zeitraum, so behält sich das Hotel vor die Preise für Leistungen entsprechend anzupassen.
  3. Überschreitet der Zeitraum zwischen Vertragsabschluss und Vertragserfüllung 30 Kalendertage und erhöht sicher der vom Hotel Karlshof allgemein für derartige Leistungen berechnete Preis, so behält sich das Hotel Karlshof vor, den vertraglich vereinbarten Preis auf Grundlage des deutschen Lebenshaltungsindex des Statistischen Bundesamtes anzupassen.
  4. Die Preise können vom Hotel Karlshof ferner geändert werden, wenn der Kunde nachträglich Änderungen der Anzahl der gebuchten Zimmer, der Leistung des Hotels oder der Aufenthaltsdauer der Gäste wünscht und das Hotel Karlshof dem zustimmt.
  5. Rechnungen vom Hotel Karlshof sind bei Anreise zu bezahlen. Das Hotel Karlshof akzeptiert Bargeld-, VISA- und Mastercard-Zahlungen.
  6. Ferner ist das Hotel Karlshof berechtigt, aufgelaufene Forderungen jederzeit fällig zu stellen und unverzügliche Zahlung zu verlangen. Bei Zahlungsverzug ist das Hotel Karlshof berechtigt, die jeweils geltenden gesetzlichen Verzugszinsen zu verlangen. Dem Hotel Karlshof bleibt der Nachweis eines höheren Schadens vorbehalten.
  7. Für jede Mahnung nach Verzugseintritt hat der Kunde Mahnkosten in Höhe von 10€ an das Hotel Karlshof zu erstatten.
  8. Das Hotel Karlshof ist berechtigt, bei Vertragsabschluss oder danach, unter Berücksichtigung der rechtlichen Bestimmungen für Pauschalreisen, eine angemessene Vorauszahlung oder Sicherheitsleistung zu verlangen. Die Höhe der Vorauszahlung und die Zahlungstermine können im Vertrag schriftlich vereinbart werden. Vorauszahlungen müssen bei einer Übernahme der Übernachtungskosten im voraus komplett an das Hotel entrichtet werden.

 

IV. Rücktritt des Kunden (Abbestellung, Stornierung)/ Nichtinanspruchnahme der Leistungen des Hotel Karlshof

  1. Ein Rücktritt des Kunden von dem mit dem Hotel Karlshof geschlossenen Vertrag bedarf der schriftlichen Zustimmung des Hotel Karlshof. Erfolgt diese nicht, so ist der vereinbarte Preis aus dem Vertrag auch dann zu zahlen, wenn der Kunde vertragliche Leistungen nicht in Anspruch nimmt. Dies gilt nicht bei der Verletzung der Verpflichtung des Hotel Karlshof zur Rücksichtnahme auf Rechte, Rechtsgüter und Interessen des Kunden, wenn diesem dadurch ein Festhalten am Vertrag nicht mehr zuzumuten ist oder ein sonstiges gesetzliches oder vertragliches Rücktrittsrecht zusteht.
  2. Sofern zwischen dem Hotel Karlshof und dem Kunden ein Termin zum kostenfreien Rücktritt vom Vertrag schriftlich vereinbart wurde, kann der Kunde bis dahin vom Vertrag zurücktreten, ohne Zahlungs- oder Schadensersatzansprüche vom Hotel Karlshof auszulösen. Das Rücktrittsrecht des Kunden erlischt, wenn er nicht bis zum vereinbarten Termin sein Recht zum Rücktritt schriftlich gegenüber dem Hotel Karlshof ausübt, sofern nicht der Fall des Kunden gemäß Nummer 1 Satz 3 vorliegt.
  3. Beim vom Kunden nicht in Anspruch genommenen Zimmern hat das Hotel Karlshof die Einnahmen anderweitiger Vermietung der Zimmer sowie die eingesparten Aufwendungen anzurechnen.
  4. Dem Hotel Karlshof steht es frei, die vertraglich vereinbarte Vergütung zu verlangen und den Abzug für ersparte Aufwendungen zu pauschalieren. Der Kunde ist in diesem Fall verpflichtet, mindestens 90% des vertraglich vereinbarten Preises für Übernachtung mit oder ohne Frühstück sowie für Pauschalarrangements mit Fremdleistungen, 70% für Halbpensions- und 60& für Vollpensionsarrangements zu zahlen.  Dem Kunden steht der Nachweis frei, dass der oben genannte Anspruch nicht oder nicht in der geforderten Höhe entstanden ist.

 

V. Rücktritt vom Hotel Karlshof, nicht genehmigte Veranstaltungen

  1. Sofern dem Kunden ein kostenfreies Rücktrittsrecht innerhalb einer bestimmten Frist schriftlich zugestanden wurde, ist das Hotel Karlshof in diesem Zeitraum seinerseits berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten, wenn Anfragen anderer Kunden nach den vertraglich gebuchten Zimmern vorliegen und der Kunde auf Rückfrage vom Hotel Karlshof auf sein Recht zum Rücktritt nicht verzichtet. Das gilt entsprechend bei Einräumung einer Option, wenn andere Anfragen vorliegen und der Kunde auf Rückfrage vom Hotel Karlshof nicht zur festen Buchung bereit ist.
  2. Wird eine vereinbarte oder gemäß obiger Klausel III Nr. 7 verlangte Vorauszahlung auch nach Verstreichen einer vom Hotel Karlshof gesetzten angemessenen Nachfrist nicht geleistet, so ist das Hotel Karlshof ebenfalls zum Rücktritt vom Vertrag berechtigt.
  3. Ferner ist das Hotel Karlshof berechtigt, aus sachlich gerechtfertigtem Grund vom Vertrag außerordentlich zurückzutreten, beispielweise falls

Ø      höhere Gewalt oder andere vom Hotel Karlshof nicht zu vertretende Umstände die Erfüllung des Vertrages unmöglich machen

Ø      Hotelleistungen unter irreführender oder falscher Angabe wesentlicher Tatsachen, z.B. in der Person des Kunden oder des Zwecks gebucht werden

Ø      das Hotel Karlshof begründeten Anlass zu der Annahme hat, dass die Inanspruchnahme der Hotelleistung den Geschäftsbetrieb, die Sicherheit oder das Ansehen des Hotel Karlshof in der Öffentlichkeit gefährden kann, ohne dass dies dem Herrschaft- bzw, Organisationsbereich vom Hotel Karlshof zuzurechnen ist

Ø      ein Verstoß gegen Klausel I Nr. 2 vorliegt.

  1. Nicht genehmigte Vorstellungsgespräche, Verkaufs- und ähnliche Veranstaltungen kann das Hotel Karlshof unterbinden bzw. abbrechen.
  2. Bei berechtigtem Rücktritt vom Hotel Karlshof oder einer Unterbindung einer nicht genehmigten Veranstaltung gemäß obiger Nr. 4 entsteht kein Anspruch des Kunden auf Schadensersatz.
  3. Sollte bei einem Rücktritt nach obigen Nummern 2 oder 3 ein Schadensersatzanspruch vom Hotel Karlshof gegen den Kunden bestehen, so kann das Hotel Karlshof den Anspruch pauschalieren. Klausel IV Nr. 4 Sätze 2 und 3 gelten in diesem Fall entsprechend.

 

VI. Zimmerbereitstellung, -übergabe und –rückgabe

  1. Der Kunde erwirbt keinen Anspruch auf die Bereitstellung bestimmter Zimmer.
  2. Gebuchte Zimmer stehen dem Kunden ab 15:00 Uhr des vereinbarten Anreisetages zur Verfügung. Der Kunde hat keinen Anspruch auf eine frühere Bereitstellung. Sofern nicht ausdrücklich eine spätere Ankunftszeit vereinbart oder das betreffende Zimmer vorausbezahlt wurde, hat das Hotel Karlshof das Recht, gebuchte Zimmer nach 18:00 Uhr anderweitig zu vergeben, ohne dass der Kunde hieraus einen Anspruch gegen das Hotel Karlshof herleiten kann. Ansprüche vom Hotel Karlshof aus Klausel IV bleiben von dieser Regelung unberührt. Eine Verpflichtung zur anderweitigen Vergabe besteht nicht.
  3. Besteller ist stets Rechnungsempfänger.
  4. Am vereinbarten Abreisetag sind die Zimmer des Hotel Karlshof spätestens um 11:00 Uhr geräumt zur Verfügung zu stellen. Danach kann das Hotel Karlshof aufgrund der verspäteten Räumung des Zimmers für dessen vetragsüberschreitende Nutzung bis 18:00 Uhr 50% des vollen Logispreises in Rechnung stellen, ab 18:00 Uhr 100%. Vertragliche Ansprüche des Kunden werden hierdurch nicht begründet. Ihm steht es frei nachzuweisen, dass dem Hotel Karlshof kein oder ein wesentlich niedrigerer Anspruch auf Nutzungsentgelt entstanden ist.
  5. Bei Verlust des Zimmerschlüssels behält sich das Hotel Karlshof vor, 18€ für das Programmieren eines neuen Schlüssels sowie die Umprogrammierung des Türschlosses vom Gast zu verlangen. Diese sind sofort bei der Umstellung zu entrichten.
  6. Etwaige Schäden im Zimmer sind dem Hotel Karlshof bei Anreise unverzüglich zu melden.
  7. Ungerechtfertigte, unwahre Beurteilungen ahnden wir mit einer Geldstrafe von 500€ bis 25,000€.



VII. Parkmöglichkeiten

  1. Auf dem Gelände des Hotel Karlshof befinden sich laut Baugenehmigung des LRA Karlsruhe außschließlich PKW-Stellplätze.

VIII. Haftung des Hotel Karlshof

  1. Das Hotel Karlshof haftet mit der Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmann für seine Verpflichtungen aus dem Vertrag. Ansprüche des Kunden auf Schadensersatz sind ausgeschlossen. Hiervon ausgenommen sind Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, wenn das Hotel Karlshof die Pflichtverletzung zu vertreten hat, ferner sonstige Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Verletzung von vertragstypischen Pflichten vom Hotel Karlshof beruhen. Einer Pflichtverletzung vom Hotel Karlshof steht die eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen gleich. Sollten Störungen oder Mängel an den Leistungen vom Hotel Karlshof auftreten, wird das Hotel bei Kenntnis oder auf unverzügliche Rüge des Kunden bemüht sein, für Abhilfe zu sorgen. Der Kunde ist verpflichtet, das ihm Zumutbare beizutragen, um die Störung zu beheben und einen möglichen Schaden gering zu halten. Im Übrigen ist der Kunde verpflichtet, das Hotel Karlshof rechtzeitig auf die Möglichkeit der Entstehung eines außergewöhnlich hohen Schadens hinzuweisen.
  2. Für eingebrachte Sachen haftet das Hotel nach den gesetzlichen Bestimmungen. Fahrzeuge, in Fahrzeugen gelassene Sachen sowie lebende Tiere gelten nach §701 Abs. 4 BGB nicht als eingebrachte Sachen, folglich entsteht dem Hotel im Falle eines Schadens des Gastes in einer dieser Sachen keinerlei Verpflichtung des Schadensersatzes.
  3. Zurückgebliebene Sachen des Kunden werden nur auf Anfrage, Risiko und Kosten des Kunden nachgesandt. Das Hotel bewahrt Sachen ab einem Gebrauchswert von 20€ 4 Wochen auf, danach behält sich das Hotel Karlshof vor, diese zu entsorgen. Bei Sachen, deren Gebrauchswert 20€ nicht übersteigt, steht es dem Hotel Karlshof frei, diese umgehend zu entsorgen.
  4. Soweit dem Kunden ein Stellplatz auf dem Hotelparkplatz, auch gegen Entgelt, zur Verfügung gestellt wird, kommt dadurch kein Verwahrungsvertrag zustande. Eine Überwachungspflicht des Hotel Karlshof besteht nicht. Bei Abhandenkommen oder Beschädigung auf dem Hotelgrundstück abgestellter oder rangierter Kraftfahrzeuge und deren Inhalte haftet das Hotel Karlshof nicht. Alle auf dem Hotel abgestellten Kraftfahrzeuge bedürfen einer amtlichen Zulassung. Das Hotel Karlshof hat das Recht, Kraftfahrzeuge, die über keine amtliche Zulassung gemäß den gesetzlichen Bestimmungen verfügen, das Parken oder Rangieren auf dem Gründstück zu verwehren.  
  5. Weckaufträge werden vom Hotel Karlshof mit größter Sorgfalt ausgeführt. Durch die Anfrage eines Weckauftrages durch den Gast entsteht für das Hotel Karlshof keine absolute Pflicht, diesen über den Weckruf hinaus aufzuwecken. Nachrichten, Post und Warensendungen für die Gäste werden mit Sorgfalt behandelt. Das Hotel Karlshof übernimmt für die Zustellung, Aufbewahrung und –auf Wunsch – gegen Entgelt die Nachsendung derselben.
  6. Das Hotel Karlshof beschäftigt keinen Nachtportier. Im Bedarfsweisungen sind den Anweisungen an den Aushängen Folge zu leisten.

 

IX. Schlussbestimmungen   

  1. Änderungen oder Ergänzungen des Vertrags, der Antragsannahme oder dieser Geschäftsbedingungen für die Hotelaufnahme bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Textform. Einseitige Änderungen oder Ergänzungen des Kunden sind unwirksam.
  2. Erfüllungs- und Zahlungsort ist der Sitz des Hotel Karlshof.
  3. Ausschließlicher Gerichtsstand - auch für Scheckstreitigkeiten – ist im kaufmännischen Verkehr nach Wahl des Hotel Karlshof der Standort des Hotels. Das gleiche gilt, sofern der Kunde die Voraussetzung des §38 Abs. 2 ZPO erfüllt und keinen allgemeinen Gerichtsstand im Inland hat.
  4. Es gilt das deutsche Recht. Die Anwendung des UN-Kaufrechts und des Kollisionsrechtes ist ausgeschlossen.
  5. Mit der Unterschrift auf dem Meldeschein durch den Gast gelten diese allgemeinen Geschäftsbedingungen als gelesen, verstanden und akzeptiert


X. Lebensmittelkennzeichnung/ Gesundheit

Die von uns angebotenen Speisen und Getränke entsprechen den gesetzlichen Vorschriften, insbesondere den gesetzlichen Hygienevorschriften.

Sollten Sie als Gast von Krankheiten, welche in Deutschland meldepflichtig, bzw. anzeigepflichtig sind, betroffen sein, können wir Sie als Gast abweisen.


XI. Salvatorische Klausel

Sollten einzelne Bestimmungen dieser allgemeinen Geschäftsbedingungen für die Hotelaufnahme unwirksam oder nichtig sein oder werden, so wird dadurch die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. Die Parteien werden in diesem Fall eine neue Regelung vereinbaren, die der unwirksamen in ihrem Sinngehalt möglichst nahekommt.